Unser Wochenende in Bildern - 10. und 11. Juni 2017

Samstag


Ich bin immer noch sehr gerädert von den drei eher schlaflosen Nächten in dieser Woche und konnte mein Pensum immer noch nicht wieder ganz auffholen. Aber heute durften wir bis acht Uhr schlafen! Wow. Nicht verkehrt. Als erstes gibt es Pizza von gestern Abend ...


Aber auch noch Brot. Mit Belag halt. Das Übliche. Eigentlich müssen wir auch noch neues Brot kaufen gehen. Mal gucken, ob Zeit und Lust dafür vorhanden sind.


Aber viel Kaffee ist wichtig. Sehr wichtig!


Und Jonas hat ausgerechnet leider dieses Wochenende ein Workshop am Samstag, sodass ich bis nachmittags gucken muss, wie wir die Zeit verbringen. Obwohl ich eigentlich vor allem schlafen möchte. Aber gut, also gehts hinaus. Das Wetter passt sehr gut dazu. 


Wir fahren mit dem Rad und ich suche einen Spielplatz, von dem mir eine Freundin berichtet hat. Den finde ich aber nicht, also probieren wir einen anderen aus, den wir im März entdeckt, aber bis dato dann doch nie besucht hatten. 


Nachmittags rege ich mich, völlig nicht-unerzogen, über auf dem Fußboden verteiltes Essen auf. Nicht dieses, um das mal hier festzuhalten. Sondern über milchgetränktes Müsli. Zum Glück nimmt der Lütte mich nicht ernst, er weiß wohl, dass einfach nicht mein Tag ist. Aber blöd für mich, also im Sinne von "Lea, du weißt es besser ..." So Tage halt, an denen man denkt: "Ich möchte das so nicht machen." Schimpfen ist einfach für die Katz und nicht meins. Es nervt mich selbst am meisten.


Zur Abkühlung eine Limo.


Und ich schaffe es endlich, während des Mittagsschlafes dieses Buch zu Ende zu lesen. Sehr gut, aber ich weiß nicht, ob meine Muse für eine Rezension reicht. Dieses Buch ist anders und schwer zu beschreiben. Weil es so viel tiefer greift.


Mit dem Bus geht es in die Stadt. Wir wollen auf das Frühlingsfest im Kulturzentrum Schlachthof. 


Sit-in am Rande der Fußgängerzone, weil wir auf Jonas warten, der vom KIESER kommt. Mensch, was Leute gucken ey. Also nicht wir Leute, sondern Leute uns. Dabei sitzen wir nur auf dem Boden. 


Erstmal etwas eritreisches essen. Lecker, aber ein bisschen wenig für zwei. Love sagt es auch überhaupt nicht zu. 


Dafür Bälle und Jungs mit Bällen gucken. 


Gemüsetasche. Die ist schon eher nach seinem Geschmack. 


Am späten Nachmittag machen wir uns wieder auf den Heimweg. Es gibt noch Kartoffeln mit Räuchertofu, denn eigentlich haben wir ja schon recht viel gegessen, und danach geht es ins Bett. 


Wo man eben Platz findet. 

Sonntag


Wir behelfen unserem immer noch leeren Brotkorb mit Toastbrötchen und Joghurt. 


Spielen. Ganz viel davon, bitte. 


Und die Sonne scheint uns dabei doppelt und dreifach hinein.


Mittagessen. Pilze und Lauch mit Sojasauce und einfach nur lecker.


Vor allem Jakob liebt seinen Reis. Von der Tagesmutter habe ich den Tipp bekommen, ganz normalen Reis mit Kokosmilch zu kochen. Das machen wir dann beim nächsten Mal. 


Der Mittagsschlaf fällt heute arg kurz aus, deshalb sind wir aber super pünktlich auf dem Flohmarkt und ergattern alles, was so auf unserer Liste steht. Und noch einen Bagger mehr ;) 



Kinderwagen ist gerade ja schwierig, aber für sehr kurze Strecken geht das gut. Und dank Aufzug im Haus kommt er ganz einfach mit in die Wohnung. Das ist auch nötig, da er völlig zugemüllt ist und erstmal eine kleine Säuberungsaktion braucht.


Jonas hat glücklicherweise Lust zu backen und tobt sich mit Hefeteig aus. Es gibt kardemummasnurra! 


Wasserspiele sind die allertollsten Spiele.


Schlafen für Love und für uns: House of Cards. 

Mehr WiB bei https://geborgen-wachsen.de/2017/06/11/wochenende-in-bildern-10-11-juni-2017/

Unser Sommerurlaub

Wir werden eingeladen! In den Urlaub! In die Provinz Zeeland in den Niederlanden. Von den Schwiegereltern. Eine Woche Sommer, Sonne, Strand und Meer (aber hallo, natürlich wird das Wetter stimmen!)
Ach Mensch, das wird super, ich freue mich sehr darauf. Nachdem wir festgestellt haben, dass unsere Finanzen ja doch arg leiden derzeit, und dieses Jahr sowieso sehr heftig war bisher mit Umzug und Co, ist das ein überaus sehr schöner Umstand, eine Woche Urlaub in einem Ferienhaus machen zu dürfen. Boah, das fetzt, aber volle Lotte! 
Ende Juli, sobald die vorlesungsfreie Zeit beginnt, geht es los. Das wird was :)

Ein Anfang ist in Sicht


Titel und Erstbetreuerin für die Bachelorarbeit stehen. Literatur habe ich auch schon angefangen zu sammeln. 
Aber ja, wie fängt man das ganze Drama - ähm, diesen ganzen wissenschaftlichen Krams - jetzt an? Irgendwie weiß ich auch nach fünf Jahren Studium nicht so richtig, wie man das jetzt anfängt: zu Schreiben. Wissenschaftlich zu schreiben meine ich. Das andere, das kann ich. Das literarische Schreiben. Halbwegs.


Aber dieses Wissenschatsdingsbrimborium, da sträuben sich mir regelmäßig die Haare. Ich bin da einfach nicht korrekt genug für, ich finde, das ist alles so ein ödes Abgeschreibsel (es gibt einfach kein nigelnagelneues Thema auf dem Markt), lesen tut es auch kein Mensch ... 
Alles Vorbehalte? Na klar, und zwar nicht zu knapp.
Weil ihr es seid, verrate ich Euch auch mein Thema. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalso:

Die Darstellung alternativer Familienkonstellationen in der schwedischen Kinderliteratur am Beispiel von Regenbogenfamilien.

BÄM! Holla die Waldfee, da brichse dir aber ooch wat ab ey.  Übrigens, bin ich völlig ganz alleine drauf gekommen. Von vorne bis hinten alles von mir erdacht. Geistesblitz sozusagen, und mehrmales Auf- und Umschreiben. Und der großen Überraschung, dass es wirklich genau so als Thema mir abgenommen wurde. Höhö!


40 Seiten liegen da jetzt also vor mir. In acht Wochen. Also ab Beginn der Anmeldung. Die ich natürlich noch nicht gemacht habe. Also organisatorisch ist das ganz schön aufwendig alles. Vor allem, wenn man nicht vor Ort ist. Hatte ich unterschätzt. Aber jetzt auch egal. 
Wie ich das mit der Literatur aus der Bib mache weiß ich auch noch gar nicht. In Kassel gibt es kein Skandinavistik, dürfte also eher schwierig werden. Und in Berlin kann man alles immer nur eine Woche ausleihen. Wenn denn überhaupt. Diese Literatur ey; wissta, was ich mit Abschreiben meine. Man entwickelt ja nicht wirklich etwas Neues. Man muss gucken, was andere vor einem gemacht haben. Und ja nüscht verjessen. Nun ja - kann man machen. Muss man auch. Wenn man das Studium beenden möchte. Schade.  

Fürn Quark


Derlei Tage, die es immer gibt: leer, ereignislos oder einfach nur lanweilig. Wo nichts Spannendes passiert, die irgendwie in einen Abend münden, an dem man nicht sagen kann, was man tagsüber gemacht hat, was nicht erledigt wurde, weil alles irgendwie ein ganz großes Einerlei ist.

"Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Äuglein zu". Love hat die letzten zwei Nächte nicht so gut geschlafen, das merke ich immer als Erste (haha) und dementsprechend mäandere ich so durch den Tag. Räume hier und dort, schaffe Dinge beiseite, lege anderes zurecht. Habe Listen im Kopf, in der Hand, und mache doch nichts. 

Quarkig. Käsekuchenquarkig. Seidentofuquarkig. Quarkig im Kopf. Matsche im Hirn. Ich hoffe auf bessere Nächte.

Easy-Lodges

Als wir vor einiger Zeit in Berlin waren, fragten wir uns, wo wir unterkommen sollen. Mit Love, also kindgerecht sollte es sein, am besten ein Park in der Nähe, nicht teuer. Das Übliche halt. Gestoßen war Jonas auf die Easy-Lodges: günstig, sehr gut gelegen, campingähnlich - also genau unseres!

Leider mussten wir dann doch einige unerfreuliche Erfahrungen machen. Also jetzt nichts Dramatisches, aber in der Menge dann doch wieder erklärungswürdig. 
Auch wenn es erst vor kurzem einen Betreiberwechsel gab und die Anlage noch nicht sehr lange geöffnet hatte (drei Tage, wie man zu uns sagte), fanden wir dann alles im allem es doch ein wenig merkwürdig. Warum macht man ein so mangelhaftes Exemplar einer Übernachtungsmöglichkeit überhaupt auf?

Nun gut, kommen wir zu Potte: das Dusch- und Waschwasser war kalt, die hatten unsere gebuchte Lodge nicht verfügbar sondern anderweitig vergeben, am nächsten Tag konnten wir dann immerhin umziehen, aber niemand wusste, in welche und wir haben uns erstmal vier andere angucken müssen, die alle nichts taugten (mit Kind), bis endlich die eine für uns passende auftauchte (wirklich, Leute: niemand weiß dort, wie die Hütten von Innen aussehen. Verrückt! Aber immerhin gab es zwei Freigetränke für diese Unannehmlichkeit) Dann waren sie zwar kindgerecht in dem Sinne, als dass es viel Platz für den Freiheitsdrang des Lütten gab, aber er im Prinzip drei Tage nicht gewaschen werden konnte (wir erinnern uns: kaltes Wasser) und auch sonst die Möglichkeiten, sich mit Kind und den ganz normalen Grundbedürfnissen eines solchen auf dem Gelände aufzuhalten eher schwierig war. 

Das Personal war so super nett und freundlich, alle waren höflich und haben versucht, uns zu helfen, aber alle hatten irgendwie überhaupt gar keine Ahnung von dem, was sie da tun. Der Laden war halt chaotisch. Die hätten noch ein wenig mehr Vorbereitungszeit gebraucht. Alles wirkte und war auch unfertig, angefangen bei den Hütten und der Umgebung, den Aufenthaltsmöglichkeiten und den Sanitäranlagen. 

Die Idee finde ich nach wie vor super, an der Auslegung dessen hapert es noch ein wenig sehr teilweise.

Kopf, Herz, Bauch

"Du bist bekloppt!" schreit der Kopf.
"Es ist ein Gefühl" flüstert das Herz. 
"Ich glaube, jetzt stimmt es" denkt der Bauch.
"Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa" sagt das Herz. 
"Jetzt oder nie" meint der Bauch.
" ..."
Kopf.
Herz.
Bauch.

Unser Wochenende in Bildern - 3./ 4. Juni 2017

Samstag


Das Wetter ist perfekt, um draußen zu frühstücken. Mit Übernachtungsbesuch für die nächsten zwei Tage macht es noch mal doppelt soviel Spaß. 


Das Hochbeet gedeiht prächtig. Also, sein Inhalt.


Auf gehts in die City. Wir wollen zur Markthalle. 


Und kommen am Spielplatz vorbei. Kurzer Zwischenstopp. 


In der Markthalle gibt es eine Spielecke und während L und ich Kaffee kaufen und trinken, wird der Lütte von Jonas bespaßt.


Wir versuchen, Love in den Schlaf zu tragen, und suchen uns dafür eine ruhigere Strecke.


Aue und so. Natur halt, mitten in der Stadt. Klappt aber überhaupt gar nicht. Auch eine Stunde später bei unserem Lieblingssyrer schläft er noch nicht. Nein, das soll noch ein Weilchen dauern.


Unterwegs zurück zum Auto, wo er dann auf der Fahrt zu IKEA endlich einschläft. Halleluja.


Die Fernsehecke im Eingangsbereich ist auf dem Nachhauseweg ein kleines bisschen spannender. 


So nutzen wir jetzt unseren nicht mehr benötigten Wasserfilter. Apfel und Ingwer hinein und schon schmeckts noch einen Ticken besser.


Tägliches Prozedere: Blumen gießen. Nachdem mir jemand in der Unerzogen-Gruppe auf FB den Tipp gegeben hatte, die Gießkanne nicht mehr drinnen am Hahn sondern draußen im Eimer nur noch aufzufüllen, ist es auch schon viel entspannter geworden, da ich jetzt nicht mehr ganze Seen im Lebensraum aufwischen muss.


Mega-Monster-Krass-Hammer-Unwetter. Sturm und Hagel und Blitz und Donner. Und umgestürzte Bäume tatsächlich auch.


Wir haben noch mal den bekväm-Hocker bei IKEA gekauft, damit Love jetzt auch im Bad ganz "bequem" sich waschen und Zähne putzen kann. Also könnte vor allem.


Lecker Essen. Sowas wie Eintopf. Bei dem Wetter irgendwie passend. 


Der Abend klingt ein wenig "kotzig" aus, denn irgendwie ist Love etwas auf den Magen geschlagen. Aber zum Glück wiederholt es sich nur ca. viermal, einmal noch mitten in der Nacht, und seitdem ist Ruhe. Hoffentlich bleibt das so. Es tut einem ja wirklich immer in der Seele weh, ein leidendes Kind.

Sonntag


Noch einmal Frühstück zu Viert, dann geht es für L auch wieder zurück.


Dieser Kaffee hier, also bisher alle aus dem Laden in der Markthalle, waren absolute Oberknaller. Und weil die Nacht so mies war: ganz, ganz viel davon.


Wäsche nach Kotzanfällen ist immer immens - duftig.


Umgestürzte Bäume und so.


Unterwegs in den Bergpark. Erst mit dem Bus, dann weiter zu Fuß. Wir wohnen halt einfach toll.


Dieses Mal klappt es mit dem Einschlafen unterwegs viel besser.


Teufelsbrücke.


Blick auf den Herkules.


Und in die entgegengesetzte Richtung runter in die Stadt.


Verdiente Mittagspause.


Warten auf die Wasserspiele. Auf einer Blumenwiese. Geht schlimmer.


Mit den Wassermassen wandern wir dann hinunter, um am Fuße wieder mit der Tram und dem Bus zurück nach Hause zu fahren.


Hier gibt es dann noch ein Schläfchen. Das erste war auch keine dreiviertel Stunde lang.


Resteessen.


Und lecker Mango.


Ich bin ömm und muss ins Bett. Gute Nacht!

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