Philosophisch
Mit Menschen ist das ja so eine Sache; vor allem mit Menschen, mit denen man zusammen lebt; vor allem mit Menschen, die man liebt und die einem ganz schön viel bedeuten.
Mit Gewohnheiten und Ritualen ist das ja so eine Sache; vor allem mit Ritualen, die sich aus jahrelanger Beziehung bilden; vor allem mit Gewohnheiten, die man schon immer hatte, von seinen Eltern mitbekam, den Verwandten, den Geschwistern, dem Umfeld - mal mehr, mal weniger bewusst.
Gewohnheiten können für einen selbst sehr hilfreich und eine Stütze sein, für andere wiederum nervenaufreibend, ekelig oder einfach nur nervig. Man kann versuchen, diese Gewohnheiten abzulegen, abzuändern, abzustreifen und sie hinter sich zu lassen. Aber ebenso wenig wie mit Menschen, die einem ganz schön viel bedeuten ist es mit Gewohnheiten: so schnell will und wird man sie gar nicht los!
Man kann es probieren, in gewissen Zeiten funktioniert das, dann läuft es wieder ein wenig schlechter - so ist das Leben eben! Es geht niemals nach Plan, es geht niemals nach Vorstellung und noch viel weniger geht es nach einem selbst.
Ich denke wie so oft ist es eine Frage der Fairness, vor allem aber eine Frage des "Muss diese Kritik jetzt wirklich sein?" Denn es gibt so viele wichtigere Dinge, und damit meine ich ganz bestimmt nicht den Streik der GDL.
Mit Gewohnheiten und Ritualen ist das ja so eine Sache; vor allem mit Ritualen, die sich aus jahrelanger Beziehung bilden; vor allem mit Gewohnheiten, die man schon immer hatte, von seinen Eltern mitbekam, den Verwandten, den Geschwistern, dem Umfeld - mal mehr, mal weniger bewusst.
Gewohnheiten können für einen selbst sehr hilfreich und eine Stütze sein, für andere wiederum nervenaufreibend, ekelig oder einfach nur nervig. Man kann versuchen, diese Gewohnheiten abzulegen, abzuändern, abzustreifen und sie hinter sich zu lassen. Aber ebenso wenig wie mit Menschen, die einem ganz schön viel bedeuten ist es mit Gewohnheiten: so schnell will und wird man sie gar nicht los!
Man kann es probieren, in gewissen Zeiten funktioniert das, dann läuft es wieder ein wenig schlechter - so ist das Leben eben! Es geht niemals nach Plan, es geht niemals nach Vorstellung und noch viel weniger geht es nach einem selbst.
Ich denke wie so oft ist es eine Frage der Fairness, vor allem aber eine Frage des "Muss diese Kritik jetzt wirklich sein?" Denn es gibt so viele wichtigere Dinge, und damit meine ich ganz bestimmt nicht den Streik der GDL.
Ich hätte niemals gedacht ...
das es so stressig ist, eine Hochzeit zu planen - und das, obwohl es noch über ein halbes Jahr hin ist (und ich noch nicht mal richtig angefangen habe). Oder vermutlich auch genau deswegen. Und auch, weil wir nur eine große Feier machen und nicht zwei, wie sonst üblich (wenn man eben keine kirchliche Trauung hat bleibt ja nur noch die standesamtliche) und das ist irgendwie ... schwieriger als gedacht. Vor allem, weil es nicht in Berlin ist sondern wir ein Haus in Brandenburg für ein Wochenende mieten wollen und irgendwie muss man bei derlei Plänen doch ein wenig im Voraus anfragen und zuschlagen - denn ansonsten ist das ziemlich aussichtslos!
Und dann ist so ein Termin ja schon auch wichtig: für die arbeitende Bevölkerung, die ja durchaus auch eingeladen ist (die definitiv auch einen recht großen Teil ausmacht) und Student*innen sind (Klischee beiseite) quasi immer beschäftigt. Ich verstehe auch den Punkt, dass es früh ist, aber wenn man so etwas feiern (will) und dass auch nicht so klein macht (auch wenn wir alles andere als groß feiern), dann muss schon ein bisschen was gemacht werden.
Entweder - oder! Anders ist das nicht zu schaffen, ein bisschen muss vorbereitet werden und auch Student*innen sind nicht so kurzfristig "buchbar" wie man weithin annimmt. Von den Leuten die erst nach Berlin gondeln müssen ganz zu schweigen. Entweder klein oder ein bissl größer, entweder getrennt oder zusammen und dann muss man auch etwas investieren. Zeit, Geld sowieso aber auch eben das Sitzfleisch oder eben die Hand für den Telefonhörer. Sonst wird das hinten und vorne nichts!
Und gerade nervt mich das alles ein wenig sehr, es scheitert am eigenen Unvermögen, am Unvermögen anderer und deswegen war ich auch erstmal in der AGB - geholfen hat das allerdings nicht so richtig.
Und dann ist so ein Termin ja schon auch wichtig: für die arbeitende Bevölkerung, die ja durchaus auch eingeladen ist (die definitiv auch einen recht großen Teil ausmacht) und Student*innen sind (Klischee beiseite) quasi immer beschäftigt. Ich verstehe auch den Punkt, dass es früh ist, aber wenn man so etwas feiern (will) und dass auch nicht so klein macht (auch wenn wir alles andere als groß feiern), dann muss schon ein bisschen was gemacht werden.
Entweder - oder! Anders ist das nicht zu schaffen, ein bisschen muss vorbereitet werden und auch Student*innen sind nicht so kurzfristig "buchbar" wie man weithin annimmt. Von den Leuten die erst nach Berlin gondeln müssen ganz zu schweigen. Entweder klein oder ein bissl größer, entweder getrennt oder zusammen und dann muss man auch etwas investieren. Zeit, Geld sowieso aber auch eben das Sitzfleisch oder eben die Hand für den Telefonhörer. Sonst wird das hinten und vorne nichts!
Und gerade nervt mich das alles ein wenig sehr, es scheitert am eigenen Unvermögen, am Unvermögen anderer und deswegen war ich auch erstmal in der AGB - geholfen hat das allerdings nicht so richtig.
In der Bahn
Mir ist in letzter Zeit häufiger aufgefallen, bzw. schon seitdem ich nicht mehr hier fest gewohnt habe und nur noch aufs Wochenende kam, und inzwischen ja zum Glück nicht mehr, dass man in jeglichen Nahverkehrsmitteln, aber vor allem in bestimmten U-Bahnen, quasi kein Deutsch mehr hört. Und jedes Mal wenn ich das erwähne denkt sich Jonas wohl "Hä, fremdenfeindlich oder was?" aber er versteht mich da einfach nicht. Ich meine das lediglich als Feststellung und als eine Art positives Feedback (auch wenn das keiner versteht, Tofu würd ich sagen) und ich persönlich liebe das ja sehr, wenn ich skandinavische Sprachen höre, das macht den Tag immer perfekt. Egal, es geht mir darum, dass ich die Leute so ein wenig beneide: Wer befindet sich nicht gerne in einer fremden Großstadt wo man die Sprache nicht verstehe? Für gewisse Zeiten äußerst reizvoll. Und deswegen meine ich das nicht so wie es klingt wenn ich sage "Man hört im Nahverkehr kaum noch Deutsch!"
Hedda Gabler
Und mal wieder hat mir persönlich die Schaubühne gezeigt, dass sie jede Vorstellung wert ist und immer die totale grandiose Theatersause abliefert! Ich mag es einfach sehr dort und bin auch gestern Abend wieder nicht enttäuscht worden. Auch wenn es sich teilweise ein bisschen gezogen hat (2 Std. und 15 Min.) hat es sehr großen Spaß gemacht: Lars Eidinger war so so wunderbar gut wie bereits letzten Montag in "Goya" und auch die anderen Theaterschauspieler waren in ihren Rollen absolut abnehmbar und ganz phantastisch! Immer wieder die Schaubühne, definitiv.
Der Inhalt ist bekannt
Und deswegen frage ich mich, warum so viele Menschen jeglicher Altersstufen immer noch, scheinbar bedenkenlos, mit diversen Tüten umher laufen, egal ob es jetzt von h&m, Primark oder C&A ist! Niemand braucht zehn Jeans der gleichen Farbe, kein Mensch benötigt zig Blusen in einem ähnlichen Muster ... es ist beeindruckend, wie ignorant man durchs Leben gehen kann.
Die billige Masche von h&m
Die billige Masche von h&m
7. September 2014, Kilometer 119.847, Tauriac
Ein Abschluss unserer Zeit in Bordeaux: Morgens lesend in den Tag starten, Brot holen, den Wagen beladen und notdürftig vom Harz des Baumes befreien unter dem er seit unserer Ankunft stand. Gemüse und Obst sowie Käse für das Picknick bzw. Barbeque von Cs Onkel am abgelegenen Ende eines Feldweges, zwischen Weinreben und der Dordogne, holen. Im Schatten der Bäume sitzend, den Grill bereit und viele Kleinigkeiten zu essen auf dem Tisch, der Wein, die französischen Gespräche (wenig für Lea), die alte, aber funktionstüchtige Fischerkate auf Stelzen im schlammbraunen Wasser, samt knarzender Planken und Plastikstühlen im Sonnenschein. Am Ende sind alle satt, die Gastfreundschaft ist unermesslich groß und sie geht noch viel weiter: Nachher wird im luxusrenovierten Hause der Familie noch zu Abend gegessen, geduscht, geschlafen, wir bekommen noch Weingeschenke für Zuhause. Alles sehr liebevoll.
Vorher waren wir allerdings noch in Bourg, Wein aus den umliegenden Châteaus kaufen unter der fachkundigen Beratung von P, durch den Ort schlendern und all die Hitze um sieben Uhr am Abend, das Licht, die Kastanien und Platanen und steinernen Mauern aufsaugen und so gut wie möglich für den deutschen Herbst konservieren.
Die Verabschiedung später ist herzlich und rundet unsere Tage ab. Es war schön dort, es gab sehr viel Freundlichkeit, Gastfreundschaft und schöne Momente.
Vorher waren wir allerdings noch in Bourg, Wein aus den umliegenden Châteaus kaufen unter der fachkundigen Beratung von P, durch den Ort schlendern und all die Hitze um sieben Uhr am Abend, das Licht, die Kastanien und Platanen und steinernen Mauern aufsaugen und so gut wie möglich für den deutschen Herbst konservieren.
Die Verabschiedung später ist herzlich und rundet unsere Tage ab. Es war schön dort, es gab sehr viel Freundlichkeit, Gastfreundschaft und schöne Momente.
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