Auf der Buga in Erfurt
Als wir 2015 auf der Buga in Brandenburg an der Havel waren, habe ich mir schon gedacht, dass das irgendwie so eine richtig coole Mischung ist aus Schönheit und Spaß - gerade schwanger mit dem Herbstjungen hatte ich schon so ein Gefühl, dass dies etwas passendes sein könnte für Familien. Für Kinder UND Eltern. Wohl so eine Ahnung, dass es in der Zukunft schwierig werden könnte mit gemeinsamen Draußen-Aktivitäten für alle.
Sechs Jahre später haben wir es jetzt mal in Thüringen ausprobiert und wir hatten gar nicht mal so viel Zeit (hat man dann doch gemerkt) aber die beiden Kiddies hatten eine Menge Spaß und ich würde sofort nochmal hinfahren. Ich mag Erfurt (klein, fein, hübsch, tolle Restaurants, fahrradfreundlich, kleine unabhängige Läden ...) Also auch ohne Kinder eine Reise wert - so richtig mit Stadtbummel (wann habe ich dies das letzte Mal gemacht?)
Am Achensee
Sauteurer Campingplatz, aber der ist es wert. Es war nicht nur schön - das Wetter - aber sehr oft. Ein gelungener Start in unsere zweiwöchige Österreich-Tour.
Privilegien
Ich sehe Afghanistan. Ich sehe Flugzeuge, an denen Menschen hängen. Ich sehe einen überfüllten Flughafen. Ich erkenne die Angst, die Panik.
Ich fühle mich machtlos, ohnmächtig. Ich bin traurig und verzweifelt.
Wir sind gesund. Unsere Familien sind gesund. Wir haben ein Dach mehr als groß genug über dem Kopf. Sogar einen Garten dazu. Ich bin so dankbar.
Wir sind vier Anteile einer deutschen weißen Mittelschicht. Wir sind Akademiker*innen. Wir verdienen Geld, welches uns genügt. Wir kaufen beinahe jeden Tag etwas zu essen. Und wenn nicht, dann ist der Kühlschrank voll.
Wir haben vier Paar Schuhe im Urlaub verloren und haben immer noch genug im Schrank. Der Herbst naht aber ich weiß, dass wir genügend zum Anziehen haben werden. Für alle.
Dankbar für so vieles. Und einfach nur wahnsinniges Glück.
Julilese
Es wird nachgereicht, nun, da durch Urlaub ein wenig untergegangen gewesen war:
Glennon Doyle "Ungezähmt"
Harlan Coben "Suche mich nicht"
Maja Lunde "Als die Welt stehen blieb"
Julius Fischer "Ich hasse Menschen"
Nina Kunz "Ich denk, ich denk zuviel"
Flora S. Mahler "Julie Leyroux"
Zsuzsa Bánk "Sterben im Sommer"
Şeyda Kurt "Radikale Zärtlichkeit"
Holly Bourne "War's das jetzt?"
Esther Becker "Wie die Gorillas"
Vorschulkind
Er ist da: der Moment, der wo ich dachte, dass es noch seine Zeit bräuchte. Es länger dauern würde. Aber nähä, das erste Kind tritt jetzt bald sein letztes Kindergartenjahr an. Vorschulgruppenkind, ahoi! Und da wir es uns dank diversester Verbesserungen im Innen und Außen jetzt einfach gemacht und einfach die Stadtteilschule genommen haben, dürfte das Jahr auch einfach mal echt entspannt werden. Leben, hörste: ENTSPANNT!
Wenn ich so höre, was Schulrucksäcke und Zubehör für so den ersten Anfang kosten, schätze ich mal, dass wir auch schon mal zu sparen anfangen sollten. Aber das Rad für den eventuellen Fall, dass er ab und an zur Schule radeln möchte, das haben wir ja inzwischen. Und damit geht es auch bereits immer in den Kindergarten.
Hach mensch, so so groß!
Et rollt
rolle_n_wechsel
Neuer Name, gar kein neues Jahr, aber trotzdem neues Glück?
Neue Brille, neue Frisur (die eh andauernd anders ist)?
Weil es um alle meine Rollen im Leben gehen soll.
Hier und jetzt und überhaupt!
Glennon Doyle "Ungezähmt"
Ich mag dieses Buch. Es wird wirklich eines der Highlights sein in diesem Jahr. Praktisch, dass ich es genau in der Jahresmitte gelesen habe. Verschlungen. Und nein, es ist lange nicht alles gut, was sie darin schreibt. Aber sehr vieles. Und nein, mir gefällt ihre doch sehr amerikanische Art nicht, dieses "Alles highty-tighty wenn dir die Augen geöffnet wurden und du dank wem auch immer dein Leben endlich auf die Reihe bekommst".
Und dennoch, nicht deshalb, hat es mich zu einem sehr guten Zeitpunkt getroffen. Es gibt Parallelen, es gibt Gemeinsamkeiten und doch so viele Unterschiede und dieses Gemeinschaftsgefühl ist trotzdem da. Diese Verbundenheit ist präsent und ich kann sehr vieles nachfühlen, aber lange nicht alles. Und sicherlich auch in grauweißen Abstufungen. Neben "Das Unwohlsein der modernen Mutter" von Mareice Kaiser absolut empfehlenswert!
Junilese
Kjersti A. Skomsvold "Meine Gedanken stehen unter einem Baum und sehen in die Krone"
Helen Walsh "Ich will schlafen"
Meg Mason "Was wir wollen"
Liat Elkayam "Aber die Nacht ist noch jung"
Harlan Coben "Ich vermisse Dich"
Harlan Coben "In ewiger Schuld"
Harlan Coben "Preisgeld"
Wir waren im Juni das erste Mal seit einem dreiviertel Jahr wieder in der Bücherei (das erklärt die drei letzten Bücher (allesamt Thriller), die habe ich von dort) und ansonsten war es ein sehr emotionaler und anstrengender Monat, weshalb ich tatsächlich nicht so viel gelesen habe.
Den zweiten großen Anteil der Bücherliste (die vier erstgenannten) hat eine ZVAB-Bestellung und ursprünglich Maria-Christina Piwowarski die auf ihrem Instagram-Account ein Highlight mit dem Titel CareRage startete, unter dem alle möglichen Buchtipps zum Thema "Mutterschaft" eingegangen waren. Tja, der Rest ist Geschichte.
Pro-Tipp! CareRage-Konferenz





















































