Unser Wochenende in Bildern - 13./ 14. Januar 2018

Samstag


Frühstück für alle.


Mit neuer Lektüre.


Und ganz viel Spielen natürlich.


Wir haben uns gestern in der nächstgelegenen Bücherei angemeldet. Nicht städtisch sondern komplett in der Hand von Freiwilligen. Sehr beeindruckend!


Endlich mal wieder Sonne.


Spielig.


Für mich gab es auch drei Bücher aus der Bücherei. Das kann ich lesen, während wir warten, dass Love bereit ist, einkaufen zu gehen. Das dauert ca. eineinhalb Stunden.


Aber jetzt ist er bereit!


Gemüsesuppe.


Nachmittagskaffee.


Wasserspiele.


Spielplatzromantik.


Waffeln - mal wieder ein neues Rezept ausprobiert. Auch sehr lecker.


Duploaction vor dem Schlafengehen.


 Birchermüsli anrühren für Sonntagmorgen.


Kleines Abendessen und Entspannung.


Sonntag


Birchermüslifrühstück.


Aufräumen könnte man mal. Vor allem staubsaugen.


Hier auch.


Helfer.


Ich suche nach einem Rezept und werde leider nicht fündig.


Kaffeezeit. Ich bekomme ihn gemacht und gebracht. 


Nudeln werden gekocht - Love hat Hunger.


Auf dem Weg in den Bergpark Wilhelmshöhe. Da wollen wir ein bisschen spatzwandern. Und von der Haustür fällt man ja quasi in den Bus, der uns bis zur Rasenallee bringt, von da kann man laufen.


Immer den Berg hoch.


Päuschen. 


Hier finden jetzt 10 Minuten Mittagsschlaf statt. Zu mehr kommt es dann nimmer mehr.


Mangoschmackofatzig.


Krapfen.


Während der Badezeit mache ich klarschiff in der Küche.


Nudelauflauf. So muss das aussehen :)

Kommt gut in die neue Woche ihr Lieben!

Mehr Wochenenden anderer Blogger*innen unter https://geborgen-wachsen.de/2018/01/14/wochenende-in-bildern-13-14-januar-2018/

Altersmäßig

Es gibt massenweise Artikel, Posts, Lesestoff zum Thema "Der ideale Altersabstand" oder ähnlichem Titel. Der Inhalt ist meist derselbe, nur aus diversen Perspektiven. Und häufig ist das Fazit: muss jede*r selber wissen! Es gibt  für alles Vor- und Nachteile. Es ist niemals perfekt. Es ist immer mal wieder schwierig. Immer mal anders, aber nicht immer einfach. Soweit, so logisch.
Und auch wir hatten überlegt und wussten eigentlich nur, dass der Altersabstand (für uns) größer sein soll als zwischen mir und meinem Bruder und kleiner sein soll als zwischen Jonas und seinem Bruder.


Heute Morgen kam mir der Gedanke, es mal aus einer anderen Warte zu betrachten. Denn normalerweise stellen sich Fragen wie "Welcher Altersabstand ist ideal, damit die Geschwister schön miteinander spielen?" oder "Zwei Wickelkinder auf einmal sind doch ganz passabel, dann hat man das einmal durch (hallo, was ist mit einem eventuellen dritten Kind?)" oder solche Dinge wie Kindergarten und Schule, die dann einfacher sind - na ja, kann man sich drüber den Kopf zerbrechen oder es auch sein lassen.


Inzwischen denke ich eher aus meiner Perspektive, denn mit stetig wachsener Schwangerschaft wird es nicht leichter, auch wenn wir am Anfang, bereits im Sommer, erste Steine ins neue Mosaik gelegt haben, um Love auf diverse Dinge vorzubereiten, die da kommen. Angefangen mit viel weniger Tragen meinerseits (und wenn, dann nur noch kurz), weiterführend zu immer weniger stillen (wobei ich da nicht genau sagen kann, was der Auslöser war bzw. wie wir dahin kamen, vielleicht war es auch einfach an der Zeit) und inzwischen baue ich mir auf dem Fußboden schon immer gerne bequeme Sitzecken, die aber auch nicht lange vorhalten, da irgendwie alles langsam unbequem wird.


Auch wenn Love absolut kein wirklicher Tragling mehr war, als ich schwanger wurde, möchte er natürlich trotzdem noch häufig auf den Arm. Und ich würde sehr gerne mehr mit ihm auf dem Fußboden sitzen, ohne alle paar Minuten die Position ändern zu müssen. Ich kann auch nicht mehr ewig lange mit ihm draußen herumtollen (spazieren gehen, bleiben wir realistisch), weil es einfach anstregend ist. Oder ich schnell auf Klo muss. Oder oder oder ...


Natürlich haben alle diese Punkte mehr oder weniger direkt mit dem Lütten zu tun. Aber vor allem doch mit meinem Wohlbefinden insgesamt. Und obwohl diese Schwangerschaft ebenso unkompliziert ist wie die erste, ist sie natürlich viel anstrengender. Seelisch wie körperlich. Das werde ich bei der nächsten bedenken ;)

Die erste Nacht mit Papa

Einhergehend mit meinem mehr als unfreiweilligen Klinikaufenthalt von Sonntag auf Montag bedeutete das für Jonas und Jakob auch: die erste Nacht ohne mich zu managen.


Bisher war das zum Glück noch nicht der Fall gewesen, dass Jakob eine Nacht ohne mich hat auskommen müssen. Dafür war ich nicht bereit und deswegen fiel es einfach flach. Es hat auch noch nie sein müssen, weder von meiner Seite aus noch von Jonas' Seite oder von welcher auch immer. Und das zu üben - na ja, das finde ich suspekt. Ich wäre niemals mit Herz dabei gewesen und für mich kam es einfach nicht in Frage.

Rückblickend würde ich es auch genauso wieder machen. Im Notfall klappt es nämlich dann doch richtig gut. Zumindest mit 26 Monaten und viel Verständnis und Trösten und Auffangen und vor allem - Erklären!

Denn das haben wir noch abends im Krankenhaus gemacht, bevor die Beiden ohne mich nach Hause gefahren sind, das hat Jonas Zuhause gemacht, mitten in der Nacht als Jakob wach wurde und nach mir rief ...

Erklärt. Immer wieder erklärt. Wo ich bin, dass wir uns am nächsten Tag wiedersehen, dass ich krank bin und im Krankenhaus bleiben musste ...
Das Einschlafen hat länger gedauert als üblich. Er wartete dann eben doch noch auf mich und meine Rückkehr - kennt er ja schon vom Yoga so.  

Meine Männer rocken einfach alles!

Viel weniger Sorgen habe ich jetzt vor der Geburt von Muckla und der vielleicht aufkreuzenden Problematik, dass dies abends oder nachts sein wird und er ohne uns ins Bett muss. Oder eben ohne uns aufwacht. Aber das werden wir auch ganz bestimmt geschaukelt bekommen.

Oh du neues Jahr 2018

Was wirst du uns wohl bescheren? Ist doch spannend, jedes Jahr aufs Neue, diese leeren, frischen 12 Monate vor einem liegen zu haben.



Natürlich gibt es Gegebenheiten, die feststehen, Dinge, die unverrückbar sind und das Jahr bereits im Voraus einteilen in gewisse Zeitabstände, in Zonen oder so etwas ähnliches, eine Art Rhythmus. Aber gerade der ist spannend, herauszufinden. Denn unterschwellig ist schon alles da!

Offene Dinge wie meine Bachelorarbeit stehen noch im Raume, außerdem die Fertigstellung von Sunny (vermutlich noch in diesem Monat) und wie sie dann, nach ihrer Schönheitskur, fit gemacht wird für vier Menschen! Denn leider ist sie ja immer noch ein Zweisitzer.
Inzwischen wissen wir, dass wir den Umbau aus Zeitgründen und einfach weil wir (also Jonas) zwar Bastler, aber nicht für Sicherheiten zuständig sind, professionell machen lassen. Unklar, wo und wann das passieren wird.

Der Januar ist schon voll mit Terminen: Geburtstagfeier eines Kollegen von Jonas in Jena letztes Wochenende, dann Stoffwindelberatung an einem der noch freien Wochenenden, Termine bei den Hebammen im Geburtshaus und bei der Frauenärztin, Zahnarzttermin für den Lütten (wir müssten aber auch mal dringend wieder bei jemandem derlei Art aufkreuzen) ... Ach ja, und passenderweise war ich jetzt erst nochmal schön krank. Gleich zu Anfang des Jahres einmal Magendarm zum Mitnehmen und Auskotzen, bitte!

Im Feburar fahren wir ganz zu Beginn (mein Weihnachtsgeschenkt!) in den Harz. Wir alle drei zusammen, es wird sicherlich arg fein. Denn neben dem Programm für mich (YOGA Retreat und Massagen) gibt es außerdem vegane und rohe Kost und überhaupt hoffentlich auch Schnee für Jonas und Love, die derweil Action machen werden.
Und wir bekommen Besuch vonseiten der Schwiegerfamilie, ansonsten habe ich da noch keinen Plan von nichts.

Im März hoffe ich auf erste Frühlingsboten, ein bisschen Sonne und viele Möglichkeiten, hinauszugehen, auf Spielplätze und Co. Aber auch Entspannung darf ruhig groß geschrieben werden, denn einfacher wird es mit dem Bäuchlein sicherlich nicht werden. Ein letzter Besuch in NRW dürfte auch noch drinne sein, bevor wir es uns Zuhause gemütlich machen für die letzten Wochen.
Letzte ganz spezielle Exklusivzeiten mit Love wären auch sehr schön, wo wir Dinge machen, die er besonders liebt: Indoorspielplätze, Hallenbad, ganz viel buddeln im Sandkasten sowie Duplo auf dem Wohnzimmerteppich und und und.

Der April dürfte aufregend werden (aus Gründen). Wochenbett ahoi und mal sehen, wie es so werden wird. Ich bin da tiefenentspannt ;)

Im Mai feiern wir unser Zehnjähriges (ist das unser Ernst?!) Mal sehen, der zwölfte ist passenderweise ein Samstag, also steht der großen Sause nichts im Wege.

Was weiß ich wie der Sommer wird - völlig planlos schippern wir dem entgegen. Ein Urlaub am Meer wäre grandios. Irgendwann wird Jonas seine Elternzeit antreten, ich werde hoffentlich Island im Fernsehen gewinnen sehen und ja - auf Jobsuche gehen wäre zeitlich auch vonnöten!


Und dann kommen Herbst und Winter und das ist mir zeitlich alles viel zu weit weg, da muss erst noch mehr Wasser den Rhein hinunterfließen.

Unser Wochenende in Bildern - 30./ 31. Dezember 2017

Samstag


Aufwachlektüre.


Mit dem Bauch ein wenig alleine abhängen. Sehr entspannend. Derweil wird der Lütte draußen verlustiert.


Nach dem ersten Frühstück ist schon Action im Wohnzimmer angesagt.


Zweites Frühstück.


Wie genial es war, ihm Knete zu Weihnachten zu schenken, offenbart sich langsam aber sicher.


Kleines Mittagessen. 


Während Jonas sich mit meinem Schwiegervater in der Konzerthalle Dortmund vergnügt, rocken die Schwiema und ich die Bude mit dem Lütten. Es gibt Eis.


Viele Bücher.


Und es gibt Abendessen beim Chinesen. 


Wir treffen fast zeitgleich wieder ein und es wird noch ein sehr schöner Abend zu Viert.


Unsere Bettlandschaft im Gästezimmer.

Sonntag


Packen, denn heute geht es wieder zurück nach Kassel.


Ich mag diese Geste total, Glücksklee zu verschenken für das neue Jahr.


Von den Nachbarn gibt es noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk für den Lütten. 


Trautes Heim, Chaos ist fein.


Fürs Bällebad gab es noch eine große Ladung neue Bälle. Die müssen erstmal eingeräumt werden.


Tschüss, 2017!


Obwohl es sich eigentlich um ein Malbuch handelt, schaut Love es sich mindestens ebenso gerne als Bilderbuch an.


Es wird gekocht. Dank der Schwiegereltern haben wir auch noch ein wenig frisches Gemüse. 


So lecker! Ich schlafe übrigens wirklich noch vor zehn am Abend, werde weder vom Feuerwerk noch von einer etwaigen Party geweckt. Geschafft von vielen spannenden Tagen darf das durchaus auch mal sein.

Mehr Silvesterwochenenden bei https://geborgen-wachsen.de/2017/12/31/wochenende-in-bildern-30-31-dezember-2017/

Tschüss, 2017!

Und hallo, 2018, zumindest dann in drei Stunden. Aber da werde ich gewiss schlafen und hoffentlich nicht von der sinnlosen Knallerei hier umme Ecke geweckt. Derzeit geht es schon gut ab hier, von wem auch immer das kommt.

2017, ja, du warst ruhiger als die letzten Jahre, immerhin nur ein Umzug und den auch noch ganz zum Beginn.
Wir haben uns eingelebt, langsam aber sicher, der eine mehr im Job, die andere als nur Mutter und Hausfrau. War eine interessante Erfahrung, ist aber nicht direkt meins. Muss auch mal gesagt sein.

 
Es war ein demnach langer Winter mit einem fulminanten vorgezogenen Frühlingsurlaub an der Algarve und einer sehr aufregenden Eingewöhnungszeit für alle Beteiligten bei der Tagesmutter danach.

Der Lütte hat wahnsinnige Sprünge gemacht. Vom ersten Wort im April bis zum völlig vollständigen sinnvollen langen Satz waren es gerade mal acht Monate. Also natürlich voller Entwicklung und Voranschreiten, immer mehr Wörter und immer mehr Aneinanderreihungen, und inzwischen führen wir Gespräche am Frühstückstisch, die mich einfach nur umhauen. 


 Ein Sommerurlaub in den Niederlanden; es war wunderschön aber auch anstrengend, weil ich und viele Menschen, das passt auf Dauer einfach nicht zusammen. Aber ich lerne und das soll bekanntlich helfen.

Ansonsten war der Sommer eher feucht, der Herbst kaum vorhanden und bisher hat der Winter auch nicht so richtig überzeugt. Aber ich kann warten. Schlittenfahren wäre aber schon noch ganz schön cool, wenn wir das noch einmal machen könnten.

Von der Entscheidung, ein zweites Kind in eher absehbarer Zeit bekommen zu wollen, bis zum zweiten Strich auf dem Test vergingen auch nur zwei Monate im Sommer und jetzt ist schon der siebte Monat in vollem Gange und es wird einfach phantastisch, nächstes Jahr zu Viert zu sein. Und unglaublich obendrein! Muckla, das wird einfach nur super aufregend.

Das erste Weihnachtsfest daheim mit eigenem Tannenbaum und dem Heiligen Abend zu Dritt. Er war perfekt und auch die Woche bei den Großeltern, drei Nächte an Niederrhein, drei Nächte im Ruhrgebiet, waren richtig schön. 


Leider ist die Bachelorarbeit nicht so weit, wie sie hätte sein können, sollen und dürfen. Aber darüber zerbreche ich mir im neuen Jahr den Kopf.

Feiert noch schön allesamt, wir sind hier im Bett und machen es uns gemütlich und hauen ein andermal auf die Pauke ;) Richtig hart feiern kann man auch mit Limonade und einem guten Buch sowie dem Schlafengehen vor 22 Uhr.

Vorweihnachtszeit!

Das erste Weihnachten inklusive der Vorweihnachtszeit daheim und ich habe es mir viel stressiger vorgestellt. Also insgesamt und überhaupt. Und obwohl Jakob die letzte Woche komplett Zuhause war und ich drei Tage fast nonstop im Dauereinsatz war. 
Und dann waren wir alle zwischendurch nochmal ein bisschen krank, nicht schlimm, aber beeinträchtigend genug, und Jonas hat aber endlich seit Donnerstag Urlaub und es ist einfach herrlich. Auch wenn es mich gestern ein wenig zerschlug. Aber heute ist zum Glück alles wieder palletti!

Vielleicht war es einfach mal an der Zeit. Es genau so zu machen. Mit eigenem Baum, mit eigenen Ritualen, mit eigenen Ideen und Vorstellungen. Es gibt Kartoffelsalat mit Würstl, den müssen wir noch machen, aber hey - egal! Kommt Zeit, kommt Essen. Wir müssen auch noch Sack und Pack zusammensuchen und in den Koffer werfen. Pfft, das kriegen wir auch noch gebacken.


Wir waren gestern zwei Stunden auf dem Spielplatz und Love war selig. Wir haben Cars geschaut und es war so schön! Heute werden wir noch den zweiten Teil schauen und Bratäpfel machen und insgesamt super lecker essen und vielleicht zum Krippenspiel gehen, wenn wir Lust haben und es zeitlich passt. Gerade gibt es Badewanne und Wasserspaß, das ist auch Lieblingsspiel No. 1. Und darum geht es so sehr in dieser Zeit: Lieblingsbeschäftigungen mit den Lieblingsmenschen.

Ideen, aber keine Pläne. Vorstellungen, aber nichts festgefahren, sondern einfach passieren lassen. Es ist inzwischen so einfach, sich vom Zweijährigen durch den Tag leiten zu lassen. Meistens klappt das hervorragend. Und alle sind tiefenentspannt.  Und einfach nur glücklich!

Ich wünsche Euch frohe Weihnachten! Grandiose Festtage mit Spaß und Heiterkeit, mit Friede und Freude und Bratäpfeln und allem, was dazugehört. Genießt die Liebe <3

Schwangerschaft mit Muckla - das zweite Trimester

Nachdem die ersten drei Monate vorbei sind, wird man ja doch ein wenig ruhiger. So prinzipiell. Auch wenn man sich zwischendurch immer mal wieder Sorgen macht, weil man über irgendwelche blöden Artikel gestolpert ist oder auf IG was gelesen hat ... Aber ja, meistens vergeht es sehr schnell wieder, dieses blöde Gefühl, und dann kommt abends noch ein bisschen Party im Bauch und alles passt.

Der Bauch ist schon deutlich größer als in der vorherigen Schwangerschaft zur selben Zeit. Geschätzt würde ich sagen, dass ich erst im August 2015 den Bauch gehabt habe, also zwei Monate vor Geburt, und ich jetzt, bereits im sechsten Monat, ungfähr denselben Umfang habe wie damals. Verrückt!


Ansonsten kann man die Schwangerschaften insofern wirklich gut vergleichen, alsdass es ähnlich unkompliziert ist bisher, natürlich anstrengender an sich, aber dass ich körperlich ziemlich dieselben Beschwerden habe, wenn sie denn dann auftreten.
Meist sind es Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen, aber auch Kopfschmerzen, teilweise migräneartig, die ich quasi nicht mehr hatte seit der Geburt des Lütten, sind wieder vermehrt aufgetreten.
Seit Jahren verzichte ich auf Selbstmedikation, vor der Schwangerschaft und Stillzeit schon, seitdem aber vehement, ich nehme weder Ibuprofen noch Paracetamol, sondern homöopathische Mittel oder eben solche aus pflanzlichen Stoffen. Damit kommt man relativ gut über die Runden.
Wobei, gewisse Kopfschmerzen - nein, da hilft überhaupt gar nüscht. Höchstens Linderung, ein wenig.

Dieses Mal habe ich eine Vorderwandplazenta, von der ich in der ersten Schwangerschaft häufig gelesen hatte, dass sie einen erst viel später die Tritte spüren bzw. von Außen sehen lassen. Kann ich so nicht unterschreiben. Bereits in der 15./ 16. Schwangerschaftswoche hatte ich das erste zarte Klopfen bemerkt, welches von Tag zu Tag quasi stärker wurde. In der 22. Woche konnte man bereits an der Bauchdecke die Bewegungen sehen. Also nüscht da!


Auch das Organscreening war etwas völlig anderes als das letzte Mal. Gut, die Frauenärztin ist sowieso ein ganz anderer Typ Mensch als die letzte und hat auch nicht so tolle Geräte, aber im Prinzip fand ich es ganz gut, wie sie den Ultraschall gemacht hat.
Das erste Mal waren wir zu Dritt dort, denn in der Woche hatte die Tagesmutter Urlaub, und sie hat alles, was man so checken soll, gecheckt und wir waren schon bald wieder fertig. Alles da, alles dran soweit, mehr will man ja gar nicht wissen. Nur sonderlich einfühlsam ist die Gute nicht.

Man darf sich gerne über mich lustig machen, aber ich habe vor einiger Zeit schon eine Liste mit Dingen angefangen, die wir unbedingt vor der Geburt noch erledigen müssen. Keller ausmisten etwa, vor allem damit gemeint ist den Müll zum Verwerthof bringen. Außerdem müssen Jakobs Klamotten aus der Wickelkommode ausziehen und dürfen dann zu uns mit ins Regal, aber dafür müssten ein paar Kisten an die Wand - ja, so geht das weiter. Aber lieber einmal zuviel Überblick und rechtzeitig alles erledigt als hinterher sich zu ärgern; darin bin ich nämlich leider gut.